Liebstöckel
(Levisticum officinale)
Beschreibung
Die Liebstöckelpflanze, die zwei Meter hoch werden kann, gedeiht am besten in feuchtem Boden. Diese Pflanze wird auch Maggikraut genannt. Im Frühjahr erscheinen die Dolden mit grüngelben Blüten. Nach einiger Zeit verwandeln sich die Blüten in geriffelte Samen, die sich von selbst aussäen.
Herkunft
Liebstöckel stammt aus Deutschland und den Niederlanden.
Schon gewusst?
Die Samen, die süßer als die Blätter sind, werden zur Zubereitung von Likören verwendet.
Auch die Kosmetikindustrie verwendet die Samen, vor allem für Parfüm.
Tee aus den Samen, den Blättern oder der getrockneten Wurzel besitzt eine entwässernde Wirkung und lindert rheumatische Beschwerden. Des Weiteren wirkt Liebstöckel appetitanregend und fördert die Verdauung. Er wirkt auch gegen Blähungen.
Von einigen Seiten wird vom Verzehr während der Schwangerschaft abgeraten.
Qualität
Ein gleichmäßig grünes Blatt mit einer hellen Unterseite weist auf eine gute Qualität hin.
Verwendungsmöglichkeiten
In der Küche kann man die Samen zum Aromatisieren von Salaten und Kartoffelpüree benutzen. Die Blätter können gedünstet und als Gemüse gegessen werden.
