Majoran
(Origanum majorana)
Beschreibung
Majoran ist eine Staude und mit dem Oregano verwandt. Der Majoran ist kleiner als der Oregano und wächst langsamer. Die Majoranpflanze besitzt kleine aromatische ovale Blätter und ab dem Hochsommer weiße oder rosafarbene Blüten. Geerntet wird, sobald die Blüten erscheinen. Von der Pflanze werden hauptsächlich die Blätter verwendet, da diese einen feinen Geruch und Geschmack aufweisen.
Majoran ist sowohl frisch oder getrocknet als auch gefriergetrocknet erhältlich.
Herkunft
Dieses Mitglied der Minzfamilie stammt ursprünglich aus Westasien und den Ländern rund um das Mittelmeer.
Die Pflanze gedeiht am besten in einem warmen Klima mit viel Sonne und trockenen Böden. Hippokrates schrieb dem Majoran verschiedene heilkräftige Eigenschaften zu, wie z.B. die Linderung von Asthma, Stärkung des Herzens und positive Einflüsse bei Erkältung. Die alten Griechen flochten aus Majoran einen Kranz und legten ihn auf das Grab eines geliebten Menschen. Auf diese symbolische Weise, wünschten sie dem Verstorbenen Glück im Leben nach dem Tod.
Schon gewusst?
In der Fleischindustrie wird Majoran sehr viel eingesetzt, vor allem bei der Wurstherstellung.
Qualität
Guten Majoran erkennen Sie an den graugrünen unbeschädigten Blättern von gleichmäßiger Größe, die einen frischen aromatischen Geruch aufweisen.
Verwendungsmöglichkeiten
Die Italiener verwenden die Blätter in Salaten und als Verzierung. In Frankreich verwendet man hauptsächlich das Kraut und die Blütenspitzen, während man in Deutschland mehr die Blätter und Stängel nimmt. Majoran fügt man am besten als letzte Zutat hinzu und lässt ihn nicht mitkochen. Als Gewürz wird er in Suppen und zu Kohl, Geflügel, Gulasch und Salaten verwendet. Auch zum Einmachen von Hering und Gemüse verwendet man Majoran.
