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Salbei
(Salvia officinalis)

Beschreibung

Die winterharte, immergrüne Staude kann ungefähr 60 cm hoch werden. Die länglichen, filzig behaarten, dicken Blätter sind graugrün, und die tief eingekerbten, zweilippigen Blüten sind im Allgemeinen hellviolett gefärbt. Salbei gehört zur Familie der Minze und besitzt einen scharfen, etwas bitteren Geschmack.

Herkunft

Salbei kommt vor allem aus dem Mittelmeerraum. Des Weiteren wird er auch in Italien, Russland, Albanien, der Türkei und Griechenland angebaut.

Das Öl wird viel von Wurstfabrikanten eingesetzt.

Außer zur Verwendung in Würsten eignet sich Salbei sehr gut für die Zubereitung von Tee. Im 17. Jahrhundert wollte China 3 bis 4 Pfund seines Salbeis gegen 1 Pfund europäischen Salbei eintauschen, da dieser von besserer Qualität war.

Schon gewusst?

Dem Salbei werden viele medizinische Wirkungen zugeschrieben. Der lateinische Name „salvia“ geht auf „salvus“ zurück, was „sicher“ bedeutet. Übereinstimmend wird davon ausgegangen, dass er das Gehirn unterstützt und das Gedächtnis stärkt. Er dient auch als Zutat in Mundwasser, da er Zahnfleischbluten verhindert und zu einem frischen Atem beiträgt.

Qualität

Salbei ist im Allgemeinen in Bündeln das ganze Jahr hindurch in verschiedenen Supermärkten erhältlich. Eine gute Qualität erkennen Sie an der frischen, silbergrauen Farbe des Blattes und dem starken, aromatischen Geruch. In Zeitung eingewickelt und einer Plastiktüte luftdicht verschlossen, ist frischer Salbei etwa 4 Tage haltbar. Getrockneter Salbei ist an einem kühlen, dunklen Ort 6 Monate haltbar.

Verwendungsmöglichkeiten

Salbei wird im Allgemeinen in Gerichten mit einem hohen Fettanteil verwendet, da er diese Speisen leichter verdaulich macht. Amerikaner verwenden ihn sehr viel, z.B. in Käse und Soßen und bei Dressings, Schweinefleisch und Bohnen.